Presse

Lahn Zeitung 28. September 2019

Zwischen Wein und Prosecco perlt Gesang
Frauenchor Fachingen und Gäste laden zum gemütlichen Konzertabend im November ein

Spaß mit dem Rebensaft: Vorstandsmitglieder des Frauenchores Fachingen
wählten vor der Gesangsstunde köstliche Tropfen für das Konzert im November
in der Mehrzweckhalle aus. Foto: Westerweg

Birlenbach-Fachingen. 55 Jahre Frauenchor Fachingen.

Im Repertoire nationale und internationale Chorliteratur, in der Chronik sechs Meistertitel und zum Geburtstag ein verbindendes Motto: „Prosecco trifft Bier“. Die Voices Rödersheim und Männerchor Germania Freiendiez werden am Samstag, 9. November, in der Mehrzweckhalle die Stimme erheben. Es soll mal etwas anderes sein – wie schon vor fünf Jahren beim echten Jubiläum. Chorgesang ja, aber in etwas anderem Ambiente, mit etwas anderer „Begleitmusik“. Zur Feier des Tages wollen die Gastgeberinnen Bier und Prosecco servieren – welche, das probierten die Vorstandsmitglieder bei einer speziellen Weinprobe aus. Unmittelbar vor der Gesangsstunde und in bester Stimmung… Als in den frühen 1960er-Jahren die Vorbereitungen für die erste Altenfeier in Fachingen begannen, hatte Josef Rehn als Leiter der Veranstaltung einen Wunsch: Ein gemischter Chor möge zwei Volkslieder singen. Der Ehrenchorleiter erklärte sich bereit, das Einüben der Frauenstimmen zu übernehmen. 23 Frauen und Mädchen kamen zur Probe. Die Freude über das gute Gelingen war dabei so groß, dass nach dieser Veranstaltung der Wunsch zur Fortsetzung geäußert wurde. Nur ein Jahr später nabelten sich die Sängerinnen von den Männern ab. Seit 2001 ist Brigitte Stöhr Vorsitzende, den Chor dirigiert Marco Herbert. Stolz sein können die Mitglieder des Männergesangvereins Die Quelle. Wenn heutzutage die Sängerinnen des Frauenchores Fachingen selbstbewusst zum Klangkörper werden, dürfen sich die Herren mit dem Chor mitfreuen, der sich weit über die Grenzen der Ortschaft hinaus einen Namen machte. Wilhelm Fachinger, einst Dirigent beim MGV, ist es zu verdanken, dass mit der ersten Singprobe am 12. Mai 1964 im Saal Eschenhof so etwas wie die Geburtsstunde der musikalischen „Tochter“ schlug. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Chores in Zusammenarbeit mit der früheren Chorleiterin Waltraud Schmitt konnten viele herausragende Platzierungen bei Wettstreiten und Wertungssingen belegt werden. In den Jahren 1984, 1989, 1995, 2005 und 2010 wurde der Titel „Meisterchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz“ erreicht. Im Mai bestätigten die Sängerinnen ihre Qualität beim Leistungssingen in Worms mit dem sechsten Titel. Das Repertoire reicht von nationaler bis internationaler Chorliteratur, Gospel, Musical, Pop und Volkslied, von Romantik bis Gegenwart. Seine Vielfältigkeit stellte der Chor auf seinen Reisen im Inund auch dem benachbarten Ausland, unter anderem nach Berlin, Wien, Rom und in die Region um den Gardasee, unter Beweis. Ebenso unterstützen die Sängerinnen seit Jahren soziale Projekte, so zum Beispiel das Walter-Adlhoch-Haus in Limburg, die Tafel in Diez sowie gemeindeeigene Projekte. hbw

NNP 19. September 2019

NNP 5. September 2019

Gaudi zum Jubiläum: Der SC Birlenbach nutzt den Heimvorteil des Freibads für grenzenlosen Spielspaß. Foto: Heinz Burkhard Westerweg

Feuchtes Festival zum Hundertsten

Wasserspiele in Birlenbach machten viel Spaß

Von unserem Mitarbeiter

Heinz Burkhard Westerweg

Birlenbach-Fachingen. Wasserspiele zum Jubiläum: Beim „Spiel ohne Grenzen“ im Freibad fordert der Sportclub (SC) Birlenbach den Teilnehmern alles ab – Kondition, Kraft und Geschick. Und die Bereitschaft, sich für 100 Jahre Sportclub mal zum Affen zu machen.

Sieben Teams aus dem Ort, mit Ausnahme des TV Wasenbach, sind angetreten, acht Spiele sind zu absolvieren, plus Zwischenspiel. Aber nicht einfach nur so. Den Auftakt machen in den altersgemischten Mannschaften Kinder unter zehn Jahre. Hausarbeit auf dem Wasser haben hauptsächlich Herren Ü 50 zu absolvieren. Was den Beteiligten blüht, das konnten Feuerwehr, ACC-Motorsportler, Frauenchor, TV Wasenbach, Turnverein und „One Night in Bangkok“ (ONIB) 14 Tage zuvor inklusive Spielanleitung erfahren. Es darf gelacht werden, über sich und andere, so viel steht fest. Vermutlich haben die Erfinder des feuchten Festivals um den früheren Vorsitzenden Stephan Detrois auch gar nichts anderes im Sinn.

„Bringt nichts.“ Der Wasserstrahl, der beim Aqua-Ball die seltsame Fuhre voranbringen soll, ist hier genauso wenig hilfreich wie der Strahl, der beim Zielwerfen ins Planschbecken Spieler und Bälle stören soll. Die kleine Fontäne, die ihre Adressaten auf dem Sprungbrett allenfalls als Gischt erreicht, wird eher als angenehme Abkühlung denn als wirkliches Hindernis empfunden. Nicht mal die Feuerwehr, immerhin geübt im Umgang mit Pumpe und Spritzpistole, kann etwas ausrichten.

Nun steht Monika Kröck also rat- und hilflos am Beckenrand und muss mit ansehen, wie der Frauenchor von den Motorsportlern abgehängt wird. „Männer haben mehr Kraft“, sieht die Sängerin einseitige Vorteile vor sich hin rollen. Was sich zwischen Krabbeln und Purzelbaum als beste Fortbewegungsvariante erweist, stellt sich in der kugelrunden Plastikhülle meist erst dann heraus, wenn’s schon zu spät ist. Die Schüler legen vor. Auf dem Power-Paddler-Parcours müssen sie im Handkurbel-Bötchen den Staffelball abholen und mit höchstem Tempo im Tor unterbringen. Zweimal ist dabei das 25-Meter-Becken zu überwinden. 50 Meter, die Kraft kosten können. Wie sehr, das dürfen Wettkämpfer im Aqua-Ball erfahren. Muckis wirken sich nicht gerade nachteilig aus. Aber: Je schwerer der zappelnde Insasse, desto tiefer säuft der Behälter ab.

Hausarbeit – für echte Kerle ein verzichtbares Unterfangen. Während die ACCler nach dem Start wie gewohnt lospreschen, geht beim SC Birlenbach Sorgfalt vor Tempo. Schürze und Duschhaube wollen schließlich adrett angelegt werden, sollen sechs Trikots des Gastgebers vorbildlich auf der Wäscheleine baumeln. Leider ist die weit weg und manchem Steuermann die Richtung unklar. Individuelle Pirouetten lassen allerdings eine Annäherung mit dem Heck voran zu. Eine Luftmatratze kann manch dynamisches Eigenleben entwickeln – vor allem für den Passagier und als Brückenelement fürs Schwimmbecken. Zehn Teilnehmer quälen sich mal unter und mal über den störrischen Luftpolstern, die Stück für Stück immer wieder aneinanderzureihen sind.

Spiel fünf ist gemein und kommt in der Reihenfolge viel zu spät. Was bei der Hausarbeit willkommen gewesen wäre, nämlich trockene Kleidung an die Wäscheleine zu hängen, das trieft den Teams beim Handtuchtransport entgegen. Das gute Stück wird vorher und nachher gewogen, die Gewichtsdifferenz entscheidet. Richtig fies: Gegner setzen die von vier Schwimmern abgeschirmte Fracht treffsicher unter Wasser. Die Kübelspritze lässt grüßen …

Kinder, Herren als „Bestager“ – sie haben sich bewährt, manchmal. Dann sind Damen mit Lebenserfahrung als Bierkapitäne an der Reihe. Mit Taucherbrille, Schwimmflügel und Bademützen müssen sie drei an Luftballons aufgehängte Flaschen aufsammeln, abstellen und die komplette Garderobe übergeben.

Der Nachmittag neigt sich langsam dem Ende entgegen, die „Cross Roads“ aus Limburg haben die Bühne für Livemusik im Anschluss gerichtet, da steht den Aktiven noch der Hai-Triathlon bevor. Sackhüpfen, Wasserkistenlauf und eine Rutschpartie durch das große Maul leiten ins Finale über. Alle Teams bringen einen Ball in die Mitte des Beckens, ein anderer Teilnehmer holt ihn wieder zurück.

Die Wasenbacher haben schließlich alle Birlenbacher Teams nass gemacht und dürfen sich den Preis aus dem Becken fischen. Hinter der Feuerwehr heißt die Rangfolge nach dem Stechen ONID vor SCB. Der Frauenchor führt die Rangliste aus umgekehrter Richtung an.

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1. Juni 2019

25. Mai 2019

Beim Meisterchorsingen schnitt der Frauenchor Fachingen sehr gut ab und wurde erneut ausgezeichnet. Alle vier Stücke wurden mit der Note „Sehr gut“ bewertet. Foto: Frauenchor Fachingen

Fachinger Frauen sind erneut Meisterchor geworden

Erfolg beim Leistungssingen in Worms – Mit diesen Liedern kamen die Sängerinnen gut an

Birlenbach-Fachingen. „Wo sind meine Fachinger Mädels?“ Mit diesen Worten leitete Michael Rinscheid, Verbandschorleiter des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, kürzlich beim Candoro Leistungssingen in Worms die letzte Bekanntgabe einer Bewertung ein. In Worms hatte sich der Frauenchor Fachingen mit seinem Chorleiter Marco Herbert erfolgreich den Juroren Rinscheid, Gerd Zellmann (Mitglied Bundesmusikausschuss), Helmut Velten (stellvertretender Verbandschorleiter Chorverband Rheinland-Pfalz) sowie Jürgen Fassbender (Mitglied im Musikrat Chorverband Rheinland-Pfalz) gestellt. Der Frauenchor Fachingen darf sich zum nunmehr sechsten Male „Meisterchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz“ nennen und diesen Titel fünf Jahre lang führen.

Mit den Stücken „Sicut cervus desiderat“, „Wenn ich ein Vöglein wär´“, „Die Nonne“ und „Muss i denn“ errangen die 38 Damen vier Mal die Note „sehr gut“ mit einer Gesamtpunktzahl von 90,5 Punkten und waren damit bester Chor der insgesamt 13 am Samstag angetretenen Chöre. Somit war ohrenbetäubender Jubel die Antwort auf die Frage Michael Rinscheids. Da viele neue Sängerinnen den Chor bereichern, war es für alle ein besonderes Erlebnis, gemeinsam dieses hervorragende Ergebnis erreicht zu haben. Nun freuen sich die Damen um Vorsitzende Brigitte Stöhr umso mehr auf die traditionelle Vatertagskirmes am Mittwoch und Donnerstag, 29./30. Mai.

Zahlreiche weitere Informationen über die Sängerinnen aus Fachingen finden sich im Internet unter www.frauenchor-fachingen.de

Frühjahrskonzert des MGV Obertiefenbach am 7. April 2019

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20. März 2019

Höhepunkt wartet in Worms

Frauenchor Fachingen stellt sich neuen Herausforderungen – Vorstand gewählt

Von unserem Mitarbeiter Heinz Burkhard Westerweg

Birlenbach-Fachingen. Im Mai gilt’s: Nach dem Erfolg beim Chorwettbewerb in Wirges im vergangenen Jahr stellt sich der Frauenchor Fachingen in Worms der Stufe drei des Meisterchor-Singens. In der Hauptversammlung zehrten die Sängerinnen noch ein wenig von der bravourösen Leistung mit drei Mal „sehr gut“ in Stufe 1 und vier Mal „sehr gut“ in Stufe 2. Zu den zurückliegenden Erfolgen zählen auch Klassensieg und Gold-Diplom beim Chorwettbewerb in Morsbach, die Vatertagskirmes und die Kappensitzung. Hervorzuheben ist auch das Konzert Klangträume des Chores Laudate Oberneisen in Hahnstätten.

Der Frauenchor, den Ortsbürgermeister Dieter Hörle als „guten Botschafter für die Gemeinde“ bezeichnete, wird weiterhin von Brigitte Stöhr und der designierten Nachfolgerin Michaela Fuchs als Stellvertreterin geführt. Positionswechsel dagegen bei den Finanzen: Die Kassenführung übernimmt die bisherige Stellvertreterin Karin Kuhmann von Helga Heuser, die seit der Wahl die Vertretung übernimmt.

Neue Schriftführerin ist Astrid Huth, die von Susanne von Kessel vertreten wird. Theresa Thiem, vormals Schriftführerin, bleibt dem Vorstand als Beisitzerin erhalten. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist weiterhin Monika Kröck zuständig, die Notenarbeit erledigt für die 45 Aktiven Margret Herstell.

Nach dem Frühlingskonzert in Obertiefenbach und einem Konzert in Mülheim-Kärlich im April steht mit dem Meisterchor-Singen am Samstag, 18. Mai, in Worms der Höhepunkt des Jahres an. Die Kirmes Ende Mai, das Landeschorfest in Mainz im August und die eigene Feier zum 55-jährigen Bestehen im November mit dem MC Freiendiez als Gast runden das Programm ab.

In der Hauptversammlung ehrten Brigitte Stöhr und Michaela Fuchs Monika Kröck für 30 Jahre Sängertätigkeit, Erika Starke, Rosel Klein und Gabi Klerner-Lotz für drei Jahrzehnte, Irene Sehy für vier Jahrzehnte Vereinsarbeit. Ausgezeichnet wurden auch Christa Wiederstein (20 Jahre) und Astrid Huth (30 Jahre) für Mitarbeit im Vorstand.

4. März 2019

 

Frauenchor feiert Dschungelparty

       

 

 

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Gruselig und farbenfroh: Die Mitglieder des Amazonencorps der Blauen Funker aus Limburg begeisterten die Närrinnen und Narrhallesen mit ihrem Horror-Showtanz. Foto: Kahl

Karnevalssitzung in Birlenbach-Fachingen lässt keine Wünsche offen

Birlenbach. Der Frauenchor aus Birlenbach-Fachingen hat für seine Karnevalssitzung wieder einmal ein närrisches Programm allererster Güte zusammengestellt. Die Besucher feierten froh gelaunt bis weit nach Mitternacht.

Aber der Reihe nach. Als am vergangenen Samstag das Prinzenpaar des närrischen Dreierbunds Limburg-Diez-Hadamar, Prinzessin Karin I. und Prinz Peter II. von den Blauen Funkern aus Limburg, gemeinsam mit ihrem kompletten Hofstaat in die mit 350 Besuchern ausverkaufte Mehrzweckhalle in Birlenbach einzogen, erreichte die Stimmung sofort ihren Höhepunkt. Und auf diesem Niveau sollte sie auch bis zum Finale der „Dschungelparty“ bleiben.

Unter der bewährten Moderation von Stefan Detrois gaben rund 150 närrische Akteure bei insgesamt 16 Programmpunkten ihr Bestes. So berichtete die Vorsitzende des Fachinger Frauenchors, Brigitte Stöhr, in unnachahmlicher Manier von ihren Erlebnissen beim Flug mit dem Billigflieger in den Urlaub. Lachmuskelschmerzen bereiteten auch Silke Seelbach, Nicola Bischof und Carmen Hellen-Adamzent vom Limburger Rauchclub, die als „Chaqueline, Imke und Gaby“ Geburtstag feierten und dabei mit deftigen Worten über „Gott und die Welt“ herzogen. Auch das restliche Programm der Dschungelparty, das der Frauenchor zusammengestellt hatte, war dazu angetan, die närrische Stimmung immer im oberen Bereich zu halten. Dazu wurde in Birlenbach viel und ausgiebig getanzt.

So überraschten die Turnkinder des TV Birlenbach-Fachingen die Besucher mit ihrem tänzerisch-turnerischen Talent. Die Übertragung des Animationsfilms „Dschungelbuch“ auf einer riesigen Leinwand im Bühnenhintergrund ermöglichte es den Kindern, gemeinsam mit Mogli und Balu zu tanzen. Auch die Sponties vom Frauenchor tanzten im Dschungel, allerdings weder mit Mogli noch mit Balu, sondern mit Dschungelzwergen und Schneewittchen. Zudem präsentierten die Chorsängerinnen bei ihrem „Witwentanz“ Sketchgesang in Vollendung.

Gruselig, bunt, beeindruckend – so präsentierte der Amazonenchor der Limburger Blauen Funker einen Horror-Showtanz. Mit den Showtanzgruppen Herthafeen aus Holzappel und Mistify aus Schönborn hatten sich die Veranstalter zwei in der Region hoch angesehene Formationen nach Birlenbach eingeladen. Natürlich durften beide nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen.

Direkt nach der Pause ließ die Männertanzgruppe Dirty Dancer den Stimmungspegel wieder nach oben schnellen. Für einen der humoristischen Höhepunkte des Abends sorgte der Bauchredner und Puppenspieler „Quernie“ alias Christoph Quernheim aus Limburg. Er landete mit seinen „Partnern“ einen Brüller nach dem anderen.

Mit weiteren Auftritten des Frauenchors, der Tanzgruppe Kurzfristig des Diezer Turn- und Sportklubs Oranien und der Männerformation Glashoch Rangers aus Birlenbach-Fachingen steuerte man einem furiosen Finale entgegen. Nach dem Ende des offiziellen Programms blieben viele Narren noch in der Halle und feierten eine After-Show-Party. krf

Bild in Originalgröße anzeigen4. März 2019

 

  19. Februar 2019

        

 

 

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Prof. Erik Sohn beim Chorworkshop in der Aula des Diezer Sophie-Hedwig-Gymnasiums. Foto: Chorverband Rheinland-Pfalz

Auch Köpergroove macht Gesamtklang eines Chors aus

Professor Erik Sohn coacht nicht nur die Wise Guys – In Diez waren 150 Sängerinnen und Sänger beim Workshop dabei

Diez. In Sachen Chorgesang wird in unserer Region einiges ermöglicht. Die Region I im Chorverband Rheinland-Pfalz hat im Schulzentrum Diez einen Workshop unter dem Motto „Pop/Jazz – Klangfarben, Stimmsounds und ein gemeinsamer Körpergroove“ angeboten. Zu diesem Workshop wurde mit Professor Erik Sohn ein Coach von allererster Güte gewonnen.

Erik Sohn ist unter anderem als Coach für die Wise Guys bekannt und darüber hinaus Initiator des Festivals für Populäre Vokalmusik „voc.cologne“. Der Professor an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, der auch als klassischer Bass-Konzertsänger unterwegs ist, sagt über die Intention seiner Workshops: „Gerade im Pop und Jazz sind Klangfarben, Stimmsounds und ein gemeinsamer Körpergroove entscheidend für einen charakteristischen Gesamtklang eines Ensembles oder Chores.“ Der Vorsitzende der Region I, Raimund Schäfer, machte bei der Begrüßung deutlich, dass das Interesse an diesem Workshop sehr groß war und dass man nach 150 Meldungen aus Kapazitätsgründen die Anmeldungen stoppen musste – weit mehr als 200 Interessierte hatten sich gemeldet.

„Mit meinem Workshop bringe ich eine Menge Input mit, was verarbeitet werden muss“, sagte der Hochschulprofessor, der den Sängerinnen und Sängern trotz der großen Runde von 150 Teilnehmern eine hohe Aufmerksamkeit bescheinigte. „Die Menschen, die hier sind, wollen zu ihren Aktivitäten in verschieden strukturierten Chorensembles noch einiges dazulernen. Das spüre ich allein schon an der Konzentration, mit der sie bei der Sache sind“, meinte Erik Sohn.

Erik Sohn verstand es glänzend, nicht nur die drei Stücke, die er mitgebracht hatte, zu vermitteln, sondern konnte auch in Bezug auf Interpretation, Aussprache und Darstellung viele Tipps geben, die von den vielen teilnehmenden Chorleiterinnen und Chorleitern gern aufgenommen wurden und in die heimische Chorarbeit einfließen werden. Regionalchorleiter Mario Siry unterstrich, „dass Erik Sohn einer der ganz wenigen Vocal Coachs ist, der mit sehr kleinen, einfach umsetzbaren Hinweisen und ohne verwirrende Fachbegriffe zu benutzen, den Sound des Chores sofort verbessert. Die Teilnehmer erfuhren daher einen wirklichen Gewinn für ihr eigenes Singen, das dann auch im Heimatchor umsetzbar ist. In der Vermittlung von Sound und Groove im Popchor blieb Erik Sohn immer locker und gut gelaunt, sodass die Teilnehmer selbst schwierigste Passagen ganz spielend erlernten.“

„Wir wissen, was wir an Professor Sohn als Couch für populären Chorgesang haben“, führte Raimund Schäfer aus. Da dieser wertvolle Impulse geben könne, damit sich der heimische Chorgesang weiterentwickeln kann. Gemäß dem Slogan des Chorverbandes Rheinland-Pfalz „Wir bringen die Menschen zum Singen“ sollen mit solchen Workshops entsprechende Hilfestellungen für die Chorarbeit gegeben werden, äußerte Raimund Schäfer.

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 19. Februar 2019, Seite 18 (0 Views)

 14. November 2018

Großer Sänger-Geburtstag endet mit ein wenig Gänsehaut-Gefühl

Zum 140-jährigen Bestehen des MGV Wasenbach sind viele Vereine zu Gast

Von unserer Mitarbeiterin Uschi Weidner

Wasenbach. Zwei Tage waren in Wasenbach dem Jubiläum des Männergesangvereins Concordia 1878 gewidmet. In der festlich geschmückten Halle hieß der Vorsitzende Guido Arnold die Gäste herzlich willkommen. Er lobte die Zeit mit Chorleiter Rolf Nöllge, der den Chor in den Jahren 1966 bis 2003 dirigierte. Wie der Vorsitzende betonte, gäbe es den Chor ohne Nöllge heute nicht mehr.

Dennoch hatte der Chor 2003 nur noch 13 Sänger. Nach erfolgreicher Werbung waren es wieder 26 Sangesfreudige. Rolf Nöllge trat von der Leitertätigkeit zurück, um dem Chor Gelegenheit zu geben, neu zu starten. Eberhard Biebricher übernahm von 2004 bis 2014 den Chor. Mit ihm wurden einige Erfolge errungen. Nach Eberhard Biebricher leiteten verschiedene Chorleiter den Chor.

Im Oktober 2017 entschieden sich die Männer aus Wasenbach und Schönborn, gemeinsam zu singen. Ziel war, durch Gründung einer Chorgemeinschaft beide Vereine weiter voranzubringen und das Potenzial besser nutzen zu können. Thomas Leber übernahm die Leitung. Es wurden Erfolge erzielt. Zum Beispiel ein erster Platz beim Volksliederwettbewerb und das Erreichen der „Leistungsstufe 1“.

Nach Wasenbach eingeladen waren am ersten Festtag der MGV Allendorf-Katzenelnbogen, der Frauenchor Fachingen, der MGV Hahnstätten, La Musica Herold, der Gemischte Chor Nauort und der Quartettverein Niederhadamar. Tags darauf erfreuten das Publikum neben dem gastgebenden Chor der Gemischte Chor Bad Camberg und die Frauenchöre Cramberg, Eppenrod, Heiligenroth sowie „Die Hundsänger“.

Der gastgebende Chor eröffnete zusammen mit den Sängern aus Schönborn den Liederreigen mit „My Lord, what a morning“, „Steal away“ und „Now let me fly“. Durch die stattliche Anzahl der Sänger waren die Vorträge ein wunderbares Erlebnis. Der Frauenchor Cramberg bot ein buntes Repertoire dar. Sie sangen „We’ll meet again“, den irischen Reisesegen, aber auch Volkslieder wie „Dat du mien Liebste bist“ oder „Kein schöner Land“.

Ein großer Gemischter Chor aus Bad Camberg kam auf die Bühne. 41 Sänger brachten ihre Vielfalt und ihr Können zu Gehör. „Drei schöne Dinge fein“ sangen sie und ein ganz besonderes Lied, ein lettisches Volkslied „Put Vejini“ von dem Komponisten Andrejs Jurjãns, welches, wie Thomas Leber, Chorleiter auch in Bad Camberg, sagte, als „heimliche Nationalhymne“ von Lettland gilt. Allerdings, so erzählte er, sei es ein Liebeslied.

Der Frauenchor Eppenrod brachte, ebenfalls unter der Leitung von Thomas Leber, vielfältigen, wunderbaren Chorgesang zu Gehör. Berührend das „Gebet“ von Moritz Hauptmann.

Durch ein Gespräch mit einem Arbeitskollegen, einem Mitglied der „Hundsänger“, so erzählte Christof Lenz, ein Sänger aus Wasenbach, der auch durch das Programm führte, sei der Kontakt zu dem Chor entstanden. Seither, seit zehn Jahren, kommen die Sänger gern zu den Liederabenden nach Wasenbach. Unter anderem mit „Halleluja“ (Leonard Cohen) gefielen sie außerordentlich.

Hochgenuss präsentierte der Frauenchor Heiligenroth. Sie sangen den „Sommerpsalm“ in schwedischer Sprache und „Hakuna Matata“ aus „König der Löwen“. Der temperamentvolle Chorleiter Werner Blatt kommentierte die Lieder. Überaus temperamentvoll, aber auch leise, klassisch und einfühlsam erfreuten alle Sänger ihr Publikum.

Ganz zum Schluss trat noch einmal die Chorgemeinschaft Wasenbach/Schönborn auf mit „Das Tal in den Bergen“ und „Augustin“ nach den Wise Guys als Rap-Song. Ein wenig „Gänsehaut-Feeling“ erzielten sie gemeinsam mit Männern aus den anwesenden Chören beim „Morgenrot“.

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22.10.2018

19. September 2018

Chöre und Solisten präsentieren ein abwechslungsreiches Programm

Konzert Polcher Männerchor hatte MGV Lyra, 4-Akt und andere eingeladen

Polch. Der Polcher Männerchor 1906/47 hatte zum Konzert eingeladen und ein reichhaltiges Programm vorbereitet. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden, Bernd Strang, und den Geschäftsführer Klaus Bierbrauer eröffneten die Gastgeber unter Chorleiter Marco Herbert das Konzert mit drei Stücken der Romantik. „Komm, Trost der Welt“ von Wilhelm Nagel, „Unter der Linde“ (Mathieu Neumann) und „Das Morgenrot“ (Robert Pracht) erklangen.

Danach trug der Frauenchor Fachingen (Vorsitzende ist Brigitte Stöhr) – ebenfalls unter der Leitung von Marco Herbert – die Stücke „You Raise Me Up“, „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ sowie das Stück „Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz“. Es folgten die ebenso stimmlich starken und tonsicheren Sangesbrüder des von Lothar Scheid geleiteten MGV Lyra Wehlen zum Beispiel mit „Still ruht der See“ und „Dein Blick“.

Einen weiteren Höhepunkt des Abends bot das vierköpfige Ensemble 4-Akt unter der Leitung von Lothar Scheid. Mit farbenfrohem und schauspielerisch humorvollem Auftritt wurde „Du hast’n Freund in mir“ oder „Build Me up, Buttercup“ vorgetragen, was die begeisterten Zuhörer zum Mitsummen anspornte.

Nach dieser tollen Vorarbeit im ersten Teil des Konzerts und einer kulinarischen Stärkung in der kurzen Pause sorgte der Polcher Männerchor zum Beispiel mit dem Weinlied „Ermunterung“, dem Gospel „Hush! Sombody’s Calling My Name“ für tosenden Beifall. Dieser Beifall wiederholte sich bei den vom Frauenchor Fachingen gefühlvoll vorgetragenen Stücken „As Long as I Have Music“ , „Hungriges Herz“ und „Jar of Hearts“. Dem folgten nachdenkliche Vorworte zu den Liedern des MGV Lyra, unter anderem „Schöne Nacht“ und „Oh, du lieber Augustin“. Die junge Polcher Sopranistin Kathrin Herrmann, begleitet von Harald Meyer am Klavier, interpretierte dann „Die Lotusblume“ von Robert Schumann und „Mein Herr Marquis“ aus der Oper „Die Fledermaus“.

Den humorvollen Abschluss des Konzerts bildete das Ensemble 4- Akt mit „Engel“ von Ramstein „Vogelhochzeit“ und „Mambo“ von Herbert Grönemeyer. Das begeisterte Forum forderte mit tosendem Applaus eine Zugabe welche das Ensemble mit „Hit the Road, Jack“ gekonnt bot. Bevor sich die Gäste auf den Heimweg machten, wurde noch viel über das fantastische Konzert gesprochen und gemeinsam gesungen, leicht beseelt von gutem Wein und gleichermaßen anspruchsvollem Gesang. Die Gastchöre hatten jeweils vorab dem Publikum die kulturellen Hintergründe der vorgetragenen Werke erläutert beziehungsweise die Texte ins Deutsche übersetzt vorgelesen, damit deren tiefgründige Bedeutung nicht verborgen blieb.

Mit einem kleinen Weinpräsent für die beiden Chorleiter und Blumen für die Solistin bedankte sich Vorsitzender Bernd Strang für deren Mitwirkung und beim aufmerksamen Publikum für sein Kommen. Jörg Herrmann

 

 15. Mai 2018

Wanderer lösen Fußballer ab

Volksfest Fachinger Kirmes hat manchen Wandel hinter sich

Birlenbach-Fachingen. Drei Tage lang gefeiert, Fußball nach dem Frühschoppen gespielt, aber noch nicht so viel gewandert: Walter Künzler erinnert sich noch gut daran, wie es einst war, mit der Kirmes in Fachingen. In der Tat liegt hinter dem Fest eine wechselvolle Geschichte.Zu Beginn, nach dem Krieg, wurden die beiden Gastwirtschaften im Ort zu den Zentren des Heimatfestes, das mittwochs mit Musik und Tanz unter dem Kirmesbaum begann. An Himmelfahrt wurde dann gefeiert, mehr innerhalb der Dorfgemeinschaft und fast ausschließlich ohne die Vatertagswanderer, die heute einen Großteil der Besucher ausmachen. „Das hat sich erst in den vergangenen 10, 15 Jahren entwickelt“, blickt der Senior auf das Geschehen zurück.Freitags wurde die Kirmes mit dem – später abgeschafften – Frühschoppen fortgesetzt, danach sogar noch Fußball gespielt, erzählt Künzler von lange vergangenen Zeiten. Der Männerchor übernahm in der Folge die Organisation, musste aber dem hohen Alter der Mitglieder zunehmend Tribut zollen. Also war es der Frauenchor, der zunächst hilfreich bei der Ausrichtung assistierte und schließlich, 2004, allein die Regie übernahm. Heute sind es die Lebensgefährten der Sängerinnen, die an den Verzehrständen behilflich sind oder beim Auf- und Abbau helfen. Das Aufstellen des Kirmesbaumes übernimmt seit Jahren die Ortsfeuerwehr. Himmelfahrt sind es Chöre, Brandschützer und Wandergruppen, die auf ihrem Weg an der Lahn entlang ins Fachinger Kirmeszelt einkehren – 2018 begleitet von viel zu viel Regen. hbw

 14. Mai 2018

Frauenchor erzielt Erfolg

Birlenbach-Fachingen. Großer Erfolg für den Frauenchor Fachingen: Die Sängerinnen räumten beim Chorwettbewerb in Wissen/Sieg den Kategoriesieg ab und errangen mit einer Durchschnittspunktzahl von 91,5 als erster von 37 teilnehmen Chorgemeinschaften das Golddiplom. Trotz der Vorbereitungen auf die eigene Kirmes ließen es sich die 35 Sängerinnen nicht nehmen, der Einladung des Männergesangvereins Eintracht Morsbach anlässlich dessen 105-jährigen Bestehens zu folgen und sich dem Wettbewerb zu stellen. In insgesamt acht Kategorien wetteiferte der Klangkörper aus Fachingen mit fünf Frauenchören in der Gruppe um die besten Noten. „A new day“, „Salve Regina“ und „Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz“ wurden unter Leitung von Marco Herbert so gekonnt dargeboten, dass es zum Klassensieg reichte. Ab sofort bereitet sich der Frauenchor auf das Meisterchorsingen im Juni in Wirges vor. hbw

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Montag, 14. Mai 2018, Seite 10 (0 Views)
17. April 2018
 

Zum Frühjahrskonzert hatte der MGV Nentershausen nicht nur hochkarätige musikalische Gäste eingeladen, sondern bot unter Dirigent Marco Herbert auch selbst beste gesangliche Unterhaltung. Foto: Elias Müller
 
MGV Nentershausen und Gäste begrüßen den Frühling musikalisch

Konzert Publikum in der Freiherr-vom-Stein-Halle zeigt sich beeindruckt

Von unserem Mitarbeiter Elias Müller

Nentershausen. Singen macht gemeinsam am meisten Spaß. Dieses Motto bewiesen die Sänger des Männergesangverein „Eintracht” aus Nentershausen am Sonntag gleich im doppelten Sinne. Denn bei ihrem Frühjahrskonzert standen sie nicht nur in einer 50-köpfigen Besetzung auf der Bühne, sondern hatten noch drei weitere Chöre in die Freiherr-vom-Stein-Halle eingeladen.

Was sich schon aufgrund dieser Tatsache als besondere Veranstaltung ankündigte, übertraf die Erwartungen mehr als deutlich. Eröffnet wurde der vielfältige Abend vom musikalischen Nachwuchs, dem Schulchor der Nentershäuser Realschule plus. Die nur 14 jungen Musiker glichen die Größe ihrer Gruppe problemlos durch Begeisterung und starke Stimmen aus. Unter Jessica Burggraf sangen sie Hits wie „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller genauso überzeugend wie den äußerst gefühlvollen Gospelsong „The Little Light of Mine“.

Nach zwei weiteren Stücken bildete Peter Maffays „Nessaja“ einen ersten Höhepunkt des Nachmittags, da die Schüler das Lied gemeinsam mit dem MGV auf die Bühne brachten. Das Wechselspiel zwischen den jungen und den erfahrenen Sängern konnte das Publikum auf Anhieb überzeugen, und die Begeisterung blieb auch beim folgenden Auftritt des MGV bestehen. Mit „Abendruhe“ hatte der Chor unter dem Dirigent Marco Herbert einen ruhigen Einstieg gewählt, anschließend bewiesen die Männer aber auch große Stimmgewalt und Vielfältigkeit.

Mit „Von guten Mächten“ beschlossen sie ihren ersten Auftritt mit viel Gefühl. Chorleiter Marco Herbert verließ die Bühne mit seinem Männerchor, um sie gleich darauf wieder zu betreten, nun allerdings mit einem Frauenchor an seiner Seite.

Die Sängerinnen aus Fachingen boten dem Publikum drei kirchliche Werke sowie das schwungvolle Volkslied „Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz“ dar. Mit jedem Stück stellten sie ihr musikalisches Können unter Beweis und sorgten für großen Applaus. Anschließend wechselten sie den Platz mit den „Voices“ Rödersheim unter Chorleiter Johannes Kalpers. Der Meisterchor begeisterte mit eine rundum gelungenen Gesamtpaket mit Klang, Harmonie und auch Bühnenperformance auf höchstem Niveau. Ihre Gesangskunst wendeten sie auf kirchliche Lieder wie „Laudate Dominum“ genauso leichtfertig an wie auf bekannte Melodien wie von „So soll es bleiben“ von Ich & Ich.

In der zweiten Hälfte gab es die drei großen Chöre noch einmal zu hören. Der Männergesangverein beeindruckte mit dem dramatischen Werk „Scharani“ und unternahm eine musikalische Reise zum „Loch Lomond“, bei dessen Klängen der ein oder andere Zuschauer sich im Geiste in den schottischen Highlands wiederfand. Der Frauenchor Fachingen sorgte hingegen für Gänsehaut durch emotional interpretierte Balladen über Musik und die Liebe. Eine besondere Stimmung erzeugten sie dabei durch zusätzlich vorgetragene Texte, die die Wirkung der Stücke verstärkten. Den krönenden Abschluss bildeten die „Voices“ aus Rödersheim, die einen Querschnitt der verschiedenste Genres präsentierten. Ganz besonders war hierbei deren Interpretation des Rammstein-Hits „Engel“, das als Chorwerk eine eindrucksvolle Atmosphäre erzeugte.

Stolz zeigen sich die Geehrten bei der Jahreshauptversammlung des Fachinger Frauenchors zusammen mit der Vorsitzenden Brigitte Stöhr (rechts). Einige Frauen sind bereits jahrzehntelang in ihrem Chor aktiv. Foto: Wilma Rücker

Frauenchor Fachingen wächst um 20 Prozent

Vereinsleben Frischer Wind durch Leiter Marco Herbert – Ortsbürgermeister Dieter Hörle lobt Engagement

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Birlenbach-Fachingen. Es ist schön, zu hören, dass es Gesangvereine gibt, die Zuwachs haben. Auch dass darunter junge Leute sind, die sich die Zeit nehmen, die regionale musikalische Kulturschiene zu betreten, um ihren Part mit viel Freude in der Gemeinschaft zu gestalten. Die Rede ist vom Frauenchor Fachingen, dessen rührige Vorsitzende Brigitte Stöhr während der Jahreshauptversammlung gut und gerne 20 Prozent Zuwachs vermeldete.

Pressewartin Monika Kröck merkte dazu an: „Der Niedergang der traditionellen Sachsenhäuser Kirmes und die mangelnde Hilfsbereitschaft in der Eppenröder Schlagernacht lassen aufhorchen. Wir sind nun 35 Sängerinnen, und alle helfen immer mit, so gut es geht.“

Dass die Teilnahme am Singen so rege ist, wird nicht zuletzt dem Chorleiter Marco Herbert aus Wirges zugeschrieben. Seit 2015 hat er den Fachinger Frauenchor mit neuem Liedgut in die Erfolgsspur gebracht. Seine Arbeit wird von vielen Aktiven sehr gelobt.

Ortsbürgermeister Dieter Hörle beklagte, dass zahlreiche heimische Gesangvereine vor der Auflösung stehen oder bereits nicht mehr existieren. Deshalb lobte er das Engagement der Fachinger Chorfrauen, ohne die es im Ort doch sehr langweilig wäre. „Die langjährige Vorsitzende Brigitte Stöhr ist ein echtes Vereinstalent, das witzig, freundlich und ausgleichend durch den Alltag und das Sängerinnenleben führt. Oftmals mit viel Erfolg“, wie Dieter Hörle, der bei allen Auftritten der Damen zugegen ist, lobend hervorhob.

In der Jahreshauptversammlung des Chores wurde ein Blick auf das vergangene Jahr geworfen. Die Finanzen sind dank der Kirmes, an deren Gelingen alle beteiligt waren, befriedigend. „Wir sind stolz darauf, dass jedes einzelne Mitglied mithilft, das Kulturgut im Dorf zu beleben“, meinte Pressefrau Monika Kröck.

Eine Satzungsänderung wurde einstimmig angenommen. So wird jeder Verstorbenen aus den Reihen der Sängerinnen in einem gemeinsamen begleitenden Gottesdienst eine gesungene Erinnerung vonseiten des Chores erbracht. Das Singen während der Beisetzung wird somit ad acta gelegt, da etwa 70 Prozent der Aktiven noch im Berufsleben stehen und nicht immer anwesend sein können, so Brigitte Stöhr. Außerdem wurde beschlossen, dass 75 Jahre die Altersgrenze ist, bei der Mitglieder zu Ehrenmitgliedern werden.

Bei Neuwahlen wurden Renate Adam, Rosemarie Christmann und Roswitha Gasteier zu neuen Kassenprüfern bestimmt. Theresa Thiem übernimmt das Amt der Protokollführerin.

Die Vorsitzende ehrte mehrere Mitglieder für ihre Treue zum Chor: Seit 10 Jahren ist Ulrike Schmidt dabei, seit 15 Jahren Theresa Thiem, seit 20 Jahren Marga Diehl und Nadine Hartmann, seit 25 Jahren Elfriede Niederacher und Beate Schmidt, seit 40 Jahren Sigrid Hofmann sowie seit 50 Jahren Rosi Christmann, Inge Thiem und Brigitte Kaltheier, die auch Gründungsmitglieder sind.

 

 7. November 2017

Gesang und Comedy in perfekter Symbiose
Kontrastprogramm MGV Cäcilia Gackenbach und „Begge Peder“ gaben Herbstkonzert der besonderen Art
Horbach/Gackenbach. 
Bei seinem diesjährigen Herbstkonzert hat der MGV Cäcilia Gackenbach einen außergewöhnlichen Weg beschritten………Eine gute Wahl hatte auch Marco Herbert getroffen, der sowohl dem Gackenbacher Männerchor als auch dem Frauenchor Fachingen als musikalischer Leiter vorsteht. Männerchor und Frauenchor, schon wieder ein Kontrastprogramm? Kontrast in den Chorgattungen – ja, bei den chormusikalischen Beiträgen lagen die beiden Ensembles auf gleicher niveauvoller Augenhöhe. Die Damen aus Fachingen, die von Jonas van Baaijen am Klavier begleitet wurden, bewegten sich in der romantischen Musik ebenso souverän wie in Pop- und Gospelsongs….

Ende Zeitungsartikel

Liebe Frau Stöhr,

ich darf mich im Namen unseres Chor ganz herzlich für die Mitwirkung
an unserer Veranstaltung „Kabarett & Gesang“ bedanken.
Ihr habt toll gesungen und wart eine echte Bereicherung.

Wir hoffen, das „Beiprogramm“, unser lieber Begge Peder,
hat auch Ihnen gefallen und die Lachmuskeln wurden ein wenig
strapaziert.

Anbei noch ein paar Fotos von Ihrem Auftritt.

Ganz herzlichen Dank also und
bis bald

Uli Weidenfeller
MGV „Cäcilia“ Gackenbach

Rhein-Zeitung  24. Oktober 2017

Niederelbert

„Hoffnung“ Niederelbert feiert Jubiläum: Sopranistin verleiht Konzert besonderen Glanz

Hans-Peter Metternich 23.10.2017

Der Gesangverein Hoffnung Niederelbert hat in seiner 125-jährigen Geschichte ohne Zweifel Blütezeiten und vermutlich auch Durststrecken erlebt, die nachhaltig in Erinnerung geblieben sind.

…..Marco Herbert ist es auch, der den Frauenchor Fachingen zu einem Vorzeige-Ensemble in der Frauenchorszene geformt hat. Die Zuhörer in der Elberthalle genossen es sichtlich…….

 

   21. August 2017

Singen verbindet: Ein Treffen der Chöre

Musik Lieb gewonnene Tradition – Neuer Name gesucht

Marienfels. „Musik ist der Weg zueinanderzufinden, und Singen verbindet.“ Mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende des Männergesangverein (MGV) „Eintracht“ Marienfels Gemischter Chor, Alexandra von der Heydt, das Treffen der Chöre in Marienfels…..

….Der MGV aus Pohl trat auf und auch der Frauenchor Fachingen 1964. Eine weitere Reise hatte der Chor …….

 

 21. August 2017

Unentschlossene an die Urne holen

Motivation Ministerpräsidentin wirbt für ihre SPD

Von unserer Redakteurin Katrin Maue-Klaeser

Birlenbach. Was für manchen Teilnehmer zunächst eine Pflichtveranstaltung sein mag, wird durch die authentische und lebhafte Art von Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu einem motivierenden Aufruf zu praktizierter Demokratie – und Sozialdemokratie

……Während Schnatz bei der Aufzählung jüngster Erfolge Diezer Politik wie der Ansiedlung der Bundespolizeischule in der Freiherr-vom-Stein-Kaserne und der Realisierung der Tunnellösung keinen Bezug nimmt auf das Eröffnungslied „Wunder geschehn“ (Nena), gesungen vom Frauenchor Fachingen, zitiert SPD-Kreisverbandsvorsitzender Mike Weiland den Titel im Hinblick auf den Bundestagswahlkampf der Partei, dem er klar „Luft nach oben“ attestiert…….

 

  13. Juni 2017

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16 Ensembles mit mehr als 500 Sängern waren bei der Nacht der Chöre in Bad Ems dabei: Auch der E-Chor des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem in der Region hoch angesehenen und vom Publikum gefeierten Ensemble entwickelt. Fotos: Ulrike Bletzer

Beste Werbung für den Chorgesang

Konzert Erstmals fand die Nacht der Chöre in Bad Ems statt

Von unserer Mitarbeiterin Ulrike Bletzer

Bad Ems. Das mit der Nacht war wohl eher symbolisch gemeint. Denn als das musikalische Großereignis des Wochenendes bei gefühlten 35 Grad im Schatten startete, war es noch mitten am Tag – und als es ins finale offene Singen überging, das letzte Tageslicht noch lange nicht hinter dem Horizont verschwunden. Zwischen diesen beiden Polen lagen, um es kurz zu machen, viereinhalb Stunden Chormusik vom Feinsten.

„Wir möchten demonstrieren, dass das Singen im Chor in ist – und zwar in all seinen unterschiedlichen Facetten“, erklärte Raimund Schäfer, Vorsitzender der Region 1 beim Chorverband Rheinland-Pfalz und als solcher Cheforganisator der Nacht der Chöre, die zum ersten Mal in Bad Ems über die Bühne ging. Oder, zutreffender gesagt, über drei Bühnen: Den Sängern der Kreis-Chorverbände Altenkirchen, Rhein-Lahn, Unterlahn und Westerwald, aus denen sich besagte Region 1 zusammensetzt, standen als Spielstätten neben dem Kurtheater der Marmorsaal und, in der Open-Air-Variante, der Musikpavillon des Kurparks zur Verfügung. Eine Art Wandelkonzert war also angesagt – für die Chöre, von denen die meisten, teils mit unterschiedlichem Repertoire, an zwei der genannten Orte auftraten, aber auch für die Zuhörer, die nach Lust und Laune hin- und herpendelten, mal hier gesichtet wurden, dann wieder dort auftauchten. Ausdauer und logistisches Geschick waren hier klare Vorteile: Wer von jedem der 16 teilnehmenden Ensembles mit ihren insgesamt mehr als 500 Sängern etwas mitbekommen wollte, musste dank der nahe beieinanderliegenden Aufführungsorte zwar nicht unbedingt gut zu Fuß sein, sich im Vorfeld aber am besten einen exakten Plan zurechtlegen. Und wurde dafür mit einer ungeheuren Vielfalt an akustischen Eindrücken, mehr noch: an musikalischen Genüssen belohnt. Angefangen bei der Unterschiedlichkeit der auftretenden Chöre: Von zahlenmäßig stark vertretenen Ensembles wie dem E-Chor des Lahnsteiner Marion-Dönhoff-Gymnasiums bis hin zu kleineren „Sängertruppen“ wie dem MGV Cäcilia Horbach, von Traditionschören wie dem 1867 gegründeten MGV Glück auf Bad Ems bis zu Newcomern wie der erst im September 2015 aus den Gesangvereinen Leuterod und Ötzingen zusammengefügten Chorgemeinschaft Chorona Malberg reichte das Spektrum.

Apropos MGV Glück auf Bad Ems: Der Chor, der in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert, war Mitveranstalter dieses außergewöhnlichen Spektakels. Gemeinsam mit dem MGV Friede Becheln lieferte er im Kurtheater den musikalischen Einstieg in den Marathon – und gemeinsam mit ihm bewies er zudem, dass das Repertoire auch innerhalb einer einzigen Sängergruppe erfrischend abwechslungsreich sein kann: Die Herren sangen nicht nur traditionelle Chorliteratur wie Franz Schuberts „Abendfrieden“ und das Volkslied „Frisch gesungen“ aus der Feder von Friedrich Silcher, sondern auch Udo Jürgens‘ „Ihr von Morgen“ in einem Arrangement von Hans Dieter Kuhn. Der Schlager-Altmeister war an diesem Abend, nein: in dieser Nacht der Chöre übrigens gleich mehrfach vertreten – ebenso wie beispielsweise Josef Rheinberger, der am Ende der klassisch-romantischen Ära wirkte, ebenso wie die Beatles, ebenso wie Deutsch-Rocker Peter Maffay und etliche andere. Was zeigt, dass man sich hier insgesamt gesehen durch zahlreiche Epochen bewegte. Und nicht nur das: Während manche Teilnehmer wie der MGV Eppenrod und der MGV Herold, die gemeinsam auftraten, den Schwerpunkt eher auf die klassische Chorliteratur legten, hatte sich beispielsweise der Frauenchor Heiligenroth ganz der Musical- und Filmmusik verschrieben. Ob geistliches Lied oder Popsong, ob Spiritual oder Chanson – hier gab es praktisch nichts, was es nicht gibt. Verblüffende Neubearbeitungen inbegriffen: So präsentierten sowohl der MGV Mozart Eitelborn als auch die im Verbund auftretenden Sänger des Männerchors Freiendiez und des MGV Horbach Lorenz Maierhofers „Augustin-Rap“ – ein witzig-spritziges Sing- und Sprechstück, das das Volkslied „Ach du lieber Augustin“ persifliert.

Unmöglich, an dieser Stelle auf all die teilnehmenden Chöre, auf all die tollen, mal am Klavier begleiteten, mal a cappella dargebotenen Beiträge einzugehen. Viel wichtiger war bei der Nacht der Chöre ohnehin das Gesamtbild, zu dem sich all die Puzzleteile zusammenfügten. Ein Gesamtbild, das offensichtlich überzeugte – abzulesen an dem regen Besucherzustrom, der unter anderem dafür sorgte, dass das Kurtheater beim abschließenden offenen Singen um 21.30 Uhr proppenvoll war. „Vielleicht ist der eine oder andere heute ja zum ersten Mal mit Chormusik in Berührung gekommen“, hoffte Raimund Schäfer zum Ausklang der Mammutveranstaltung. „Chorsingen ist ein tolles Hobby. Wir dürfen nicht im eigenen Saft schmoren, sondern müssen Werbung für unser Hobby machen.“ Was zumindest an diesem Abend einwandfrei gelungen ist.

Die Mitwirkenden im Überblick

Veranstalter der Nacht der Chöre war, gemeinsam mit dem MGV Glück auf Bad Ems, die Region 1 im Chorverband Rheinland-Pfalz rund um ihren Vorsitzenden Raimund Schäfer. Federführend unterstützten ihn Winfried Kahl, was die organisatorische, und Mario Siry, was die musikalische Seite betrifft. Sehr hilfreich waren auch die kurzen Chorporträts, die Irene Zorn am Musikpavillon, Barbara Clempau-Walther im Marmorsaal und Winfried Kahl im Kurtheater vortrugen.

Diese Chöre nahmen teil: Bad Ems Singers unter Leitung von Werner Honig, Chorona Malberg (Leitung: Mario Siry), E-Chor des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein (Frank Schmitz), Frauenchor Dachsenhausen (Winfried Kahl) , Frauenchor Fachingen (Marco Herbert), Frauenchor Heiligenroth (Werner Blatt), MGV Cäcilia Horbach (Jürgen Faßbender), MGV Eppenrod/MGV Herold (Thomas Leber), MGV Freiendiez/MGV Horbach (Jürgen Faßbender), MGV Germania Freiendiez (Jürgen Faßbender), MGV Glück auf Bad Ems/MGV Friede Becheln (Marius Kaffine), MGV Liederkranz Obererbach (Tristan Meister), MGV Mozart Eitelborn (Dominik Pörtner), Musica Miellahno (Wassily Kotykov), Quartettverein Osterspai (Wolfgang Kemp) und Vocalholbach Großholbach (Mario Siry). ubl

  30. Mai 2017

Freuen sich über die gelungene Vatertagskirmes: Mitglieder des Frauenchors Fachingen und Ortsbürgermeister Dieter Hörle (links). Foto: privat

Vatertagskirmes sorgt für vollen Kirchgarten

Volksfest Gastgebender Frauenchor ist zufrieden

Birlenbach-Fachingen. Mit vielen Gästen feierte der Frauenchor Fachingen die traditionelle Vatertagskirmes im Kirchgarten. Am Mittwochabend eröffnete das Kirmesbaumstellen der Feuerwehr die Veranstaltung unter tatkräftiger Unterstützung des Bürgermeisters Dieter Hörle.

Der anschließende Feiertag begann mit einem Gottesdienst, gestaltet von Pfarrer Ingo Lüderitz, dem Frauenchor und musikalisch unterstützt von Jonas van Baajen. Anschließend war im Kirchgarten zeitweise kaum noch ein Stehplatz zu ergattern. Wanderer aus Altendiez, Freiendiez, Hahnstätten oder Katzenelnbogen nutzen zum Teil schon seit vielen Jahren die Kirmes, um sich für den Rückweg zu stärken. Ein reichhaltiges Kuchenbüfett wartete auf alle Gäste, bevor es zur umfangreich ausgestatteten Tombola ging. Der Hauptpreis, ein Kaffeevollautomat, ging an Alfred Meurer aus Fachingen. Die Vorsitzende Brigitte Stöhr zeigte sich begeistert von „ihrer Mannschaft“. Die Zusammenarbeit der Mitglieder sowie vieler Helfer anderer Vereine hätte außerordentlich gut funktioniert.

Auch der Chorleiter Marco Herbert aus Wirges war beeindruckt von dem großen Engagement „seiner Damen“. Das heiße und sonnige Wetter tat ein Übriges dazu, somit wurden Fachingen zwei gelungene Festtage beschert. Als nächster Auftritt wartet am Samstag, 10. Juni, die „Bad Emser Chornacht“ auf die Fachinger Frauen und viele Sängerinnen und Sänger.

Mehr Informationen gibt es im Internet auf der Seite: www.frauenchor-fachingen.de

 

      29. März 2017  

Stolze 13 Chöre besingen den Frühlingsanfang

Konzert Espenschieder Gesangverein weichen wegen der hohen Aktivenzahl nach Strüth aus

Von unserem Mitarbeiter Ralph Wölpert

Strüth. Es gab kein Durchkommen mehr, so voll war das Bürgerhaus in Strüth. Kein Wunder, waren doch 13 Chöre und ihre aktiven Sängerinnen und Sänger zum Frühlingssingen gekommen. Die Vorsitzende des Gesangvereins Eintracht Espenschied, Beatrix Magnus, erläuterte in ihrer kurzen Begrüßungsrede die Gründe des Umzuges in das Bürgerhaus. „Wir haben mit so vielen Zusagen nicht gerechnet – und absagen wollten wir auch keinem Chor.“

……Der Frauenchor Fachingen, der seine Lieder nach einer Pause vortrug, war vom Anblick und Repertoire her etwas Besonderes. In einheitlicher Kleidung traten die 30 Sängerinnen auf die Bühne und machten richtig Stimmung. Chorleiter Marco Herbst, der einzige Mann unter den vielen Frauen, hatte bei den Vorschlägen und der Auswahl der Lieder wohl ein gutes Händchen……

 

Bild in Originalgröße anzeigen18.03.2017

 

Der Vorsitzende des Kreis Chorverbandes Wilfried Fischer ehrte für 40-jährige Mitgliedschaft Edith Lotz (aktive Sängerin) und Mia Reusch (Fördermitglied). Aufnahme: Monika Kröck

 18. März 2017

Frauenchor hat neuen Vorstand

Der neue Vorstand des Frauenchores Fachingen: vorn in der Mitte die neue und alte Vorsitzende Brigitte Stöhr, die seit 20 Jahren das Amt ausübt, hier zusammen mit ihren weiteren Vorstandskolleginnen. Foto: Wilma Rücker

Vereine Brigitte Stöhr bleibt Vorsitzende, Michaela Fuchs wird Stellvertreterin

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Birlenbach-Fachingen. Der Fachinger Frauenchor an sich ist immer wieder etwas Besonderes, auch außerhalb stimmlicher Darbietungen. Ob bei der Kirmes, während der Fastnacht oder bei weiteren innerörtlichen Festlichkeiten stehen die Frauen allesamt stets gut gelaunt ihren „Mann“. Vorneweg ihre Vorsitzende Brigitte Stöhr, ein höchst anspruchsvoll „getunter Edelmotor“, der seit 20 Jahren die Chordamen in Stimmung und dabei auch bei guter Laune hält. Sie freut sich sehr, dass doch einige junge Frauen den Weg in den Fachinger Chor fanden und auch mit Leib und Seele dabei sind. Eigentlich wollte sie etwas kürzer treten, doch die Zeit ist noch nicht reif, sie ist auch mit ihren Sängerinnen sprichwörtlich verwachsen und bleibt für die nächste Wahlperiode einstimmig bestätigt die Chefin des Frauenchores.

Neuwahlen bestimmten das Prozedere der Jahreshauptversammlung, und so wird nach dem Rücktritt der stellvertretenden Vorsitzenden Christa Wiederstein nun Michaela Fuchs das Amt ausüben. Helga Heuser ist mit Karin Kuhmann in der Vertretung für die Vereinskasse zuständig. Astrid Huth und Theresa Thiem bleiben Schriftführerinnen. Beisitzer sind Inge Decker, Christa Wiederstein, Susanne von Kessel und Michaela Fehr. Seit über 15 Jahren kümmert sich Monika Kröck als versierte Pressewartin akribisch um die Präsenz des Chores. Auch Ortsbürgermeister Dieter Hörle lobte das Engagement der Chormitglieder und freut sich sehr, dass derzeit 40 Sängerinnen die Stimme erheben und Fachingen im regionalen Chorgesang richtig gut vertreten.

Ehrungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung: so wurde Edith Lotz für 40 Jahre aktives Singen mit einer Vereinsnadel aus der Hand von Wilfried Fischer, dem Vorsitzenden des Kreischorverbandes Unterlahn geehrt. Auch Brigitte Stöhr sprach ihrer Sangeskollegin den Dank aus. Mia Reusch wurde gedankt, weil sie 40 Jahre lang fördernd dem Chor verbunden ist. Weitere Ehrungen in Abwesenheit: Gisela Flach (50 Jahre), Mechthild Klein (40 Jahre), Hermine Will (30 Jahre) und Ulrike Fogolin (10 Jahre).

Viele Termine bestimmen das Jahresprogramm des agilen Chores: Am 25. März Stimmbildung mit Chorleiter Marco Herbert und Dorothee Laux, am 26. März Liedernachmittag in Espenschied, am 21. Mai Chorwettbewerb in Horbach. Am 24. und 25. Mai folgt die Kirmes im Dorf, am 10. Juni die Nacht der Chöre in Bad Ems, am 2. September das Herbstfest des MGV Fachingen und am 1. Oktober das Erntedankfest. Am 19. Dezember steht die Weihnachtsfeier auf dem Programm (19 Uhr) und am 24. Dezember ist zu Heiligabend Singen in der Kirche vorgesehen. Außerdem ist ein Ausflug geplant.

  13. März 2017

Liederkranz begrüßt den Frühling

Konzert Chöre boten fidele Liedbeiträge

Kördorf. In ihrem Eröffnungslied fragten die Sänger des Männergesangvereins Liederkranz: „Wann ist der Winter vorbei?“ Acht Chöre suchten mit ihnen gemeinsam die Antwort und stimmten sich mit fidelen, zumeist gut gelaunten, aber auch nachdenklichen Liedern auf den Frühling ein…………… Die rund 26 Stimmen des Frauenchores Fachingen leuchteten mit ihrem Gesang und ihren roten Schals um die Wette. Mit harmonisch schönem Chorgesang, sanft beim „Sommerpsalm“, machten sie bei „Wunder geschehn“ von Nena Lust aufs Mitsingen. Günter Walther dankte allen Helfern und Mitwirkenden für den schönen Abend, bei dem „jedem Chor die notwendige Ruhe und Aufmerksamkeit geschenkt wurden“. tsg

   27.2.2017

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Eine Schreckensversion der Pflegezukunft erlebten die Zuschauer beim Sketch „Sparmaßnahmen im Altersheim“, wo die Krankenschwester die Zahnreinigung in Massenabfertigung per Klobürste erledigte. Foto: Johannes Koenig

Frauenchor begeistert mit tollen Sketchen

Karneval Superstimmung bei vorverlegter Oscar-Nacht in Birlenbach

Von unserem Mitarbeiter Johannes Koenig

Birlenbach-Fachingen. „And the Oscar goes to Birlenbach.“ Was Hollywood kann, können wir schon lange, dachten sich die Mitglieder des Fachinger Frauenchors und verlegten kurzerhand die Oscar-Nacht vor. So gaben sich bereits am Samstagabend Stars und Sternchen im ausverkauften Bürgerhaus in Birlenbach die Klinke in die Hand. Zeremonienmeister des Abends war Stephan Detrois vom Sportverein. Elegant mit Hut und Glitzerjackett ausstaffiert, führte er das närrische Birlenbacher Publikum souverän durch die rund fünfstündige Show.

Eine Lachgarantie gab es beim großartigen Auftritt von „Ballettmaus“ Brigitte Stöhr. Nach 19 Jahren an der Spitze des Frauenchors sah sie sich nun mit einer völlig neuen Herausforderung konfrontiert – dem grazilen Auftritt im Tutu. Körperhaltung, Eleganz und verwegene Dehnübungen ohne Bandscheibenvorfall waren die Prüfungen des Abends, die sie mit Bravour meisterte.

Ins Schwitzen kamen hingegen die Zuschauer bei den Auftritten der Blauen-Funker-Amazonen sowie der „Esteraurannler“. Beide Formationen begeisterten mit fantasievollen Kostümen und energiegeladenen Tanznummern. Eine brüllend-komische „Schreckensversion“ der besonderen Art präsentierten hingegen einige Mitglieder des Frauenchors mit dem turbulenten Sketch „Sparmaßnahmen im Altersheim“. Mit Gehhilfen und im Nachthemd bekleidet wackelten sie durch den Saal in Richtung Bühne. Dort ankommen, harrten sie der Dinge, die da so kamen – in ihrem Fall der Morgentoilette. Zum Zähneputzen gab es zuerst einen Schwung Zahnpasta in den Mund, bevor die Krankenschwester grobmotorisch mit der (hoffentlich) sauberen Klobürste die Zahnreihen reinigte.

Weitere Höhepunkte der Show waren der Auftritt der Tanzgruppe „Mystify“ mit ihrer Huldigung des Hollywood-Blockbusters „Die Tribute von Panem“, der fetzige Tanz rund um den bayerischen Maibaum der „Generation Hirschberg“ sowie der Ausflug in die klassische Zauberei mit Geraldino.

Der Bauchredner Querni, der Regent des Dreierbundes, Prinz Torsten der II. vom närrischen Gesellenhaus, samt Gefolge sowie die „Hexen“ der Tanzgruppe des TSK Oranien mit ihren leuchtenden Besen und tollen Kostümen sorgten für weitere Abwechslung. Ihr Fett weg bekamen schließlich noch die Birlenbacher Vereine beim „Dorfklatsch“ mit Rita Geis. Auch das Birlenbacher Urgestein Hiltrud Altenhof überzeugte auf ganzer Linie mit ihren Anekdoten rund um ihre letzte Fastenkur.

Hagen Maron vom Freiendiezer MGV berichtete wiederum von den seltsamen Erfahrungen in einem Restaurant in Freiendiez, wo die Mädels „obenrum barfuß“ waren. Die „Hertafeen“ ließen einen Diamanten verschwinden, und Miss Marple fand ihn wieder. Rita Geis und Inge Decker begeisterten mit einem wortlosen Sketch über eine ungewöhnliche Gesichtspflege, bei der gerne auch mal Marmelade und Schuhcreme zum Einsatz kamen.

Ihr Name war Programm: Spontan fanden sich die „Spontis“ zusammen, junge Mädchen aus Birlenbach und Fachingen, die mit viel Spaß über die Bühne wirbelten. Krönender Abschluss bei der Birlenbacher Oscar-Nacht war das Männerballett der „Saubermänner“, die nach getaner Putzarbeit, sehr zur Freude der weiblichen Zuschauer, ihre muskelbepackten Körper präsentierten.

    25. Januar 2017

Karten für Oscar-Nacht

Birlenbach-Fachingen. „And the Oscar goes to …“: Unter diesem Motto steht am Samstag, 25. Februar, ab 19.33 Uhr in der Mehrzweckhalle in Birlenbach die Fastnachtsveranstaltung des Fachinger Frauenchores. Die Fastnachtsverrückten dürfen sich auf ein abwechslungsreiches und buntes Programm freuen. Neben Tanzeinlagen und lustigen Büttenreden werden der Zauberer Geraldino sowie der Bauchredner Querni für gute Laune sorgen. Der Kartenvorverkauf (mit Tischreservierung) startet ab sofort bei Helga Heuser, Telefon 06432/831 57.

Bild in Originalgröße anzeigen21. Januar  2017

Presseberichte bis 2016